Grizz

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Teil der Serie: 1
Originaltitel: Grizz: An Enemies to Lovers Hockey Romance (New York Vipers Book 1)
Übersetzung: Svenja Ohlsen
Location: USA, New York
Buchtyp: Roman
Veröffentlichung: 09/2026
Preis eBook: 8,99 € (D)
Preis Print: 16,90 € (D)
ISBN eBook: 978-3-86495-856-4
ISBN Print: 978-3-86495-855-7
Inhaltsangabe

Grizz McAvoy ist der elektrisierendste Spieler im professionellen Eishockey – und zugleich der unberechenbarste. Er verfügt über einen brandgefährlichen Schuss, ein explosives Temperament und musste schon als Kind die Grausamkeit seines Vaters überstehen. Abseits des Eises ist er eine einzige PR-Katastrophe: Er kassiert eine Geldstrafe nach der anderen, verschleißt seine Betreuer und fordert die Verantwortlichen der New York Vipers geradezu heraus, etwas gegen ihn zu unternehmen. Seine gesamte Identität beruht auf einem einzigen Grundsatz: „Siegen löst jedes Problem.“

Doch selbst das Gewinnen kann die traumatischen Erinnerungen nicht zum Schweigen bringen, die ihn verfolgen, sobald die Lichter der Arena erlöschen.

Daisy Turner wurde von einem führenden Modemagazin gefeuert, weil sie Fragen stellte, die mächtige Männer nicht beantworten wollten, und die Scheinheiligkeit der High-Fashion-Welt aufdeckte. Nun versucht sie, ihre journalistische Karriere zu retten und sich als Grizz’ neue Medienbetreuerin eine zweite Chance zu erkämpfen. Daisy ist auf ihre ganz eigene Art furchtlos, doch auch sie trägt Narben – die Folgen eines Verrats, der sie gelehrt hat, dass Vertrauen eine Währung ist, mit der sie nicht leichtfertig bezahlen darf.

Schon bei ihrer ersten explosiven Begegnung prallen Grizz und Daisy in einem Kampf der Willensstärken aufeinander, den keiner von beiden zu verlieren bereit ist. Sie fordert ihn heraus – und er kann den Blick nicht von ihr abwenden. Was als gegenseitige Provokation beginnt, wird bald weitaus gefährlicher, als die Grenzen zwischen Beruflichem und Privatem zu bröckeln beginnen. Und die Trümmer von Grizz’ Vergangenheit drohen ausgerechnet den einen Menschen zu zerstören, der mutig genug ist, hinter seine undurchdringliche Mauern zu blicken.

Teil 1 der „New York Vipers“-Reihe ist eine prickelnde, emotional aufgeladene Enemies-to-Lovers-Hockeyromance der New-York-Times-Bestsellerautorin Sawyer Bennett und des ehemaligen Eishockeyprofis Bill Keegan – über zwei Menschen, die sich niemals ineinander verlieben sollten, und den schmerzhaften, zärtlichen und unausweichlichen Zusammenprall, zu dem es kommt, als sie es dennoch tun.

Daisy

Die Vipers-Anlage liegt im Herzen von Midtown Manhattan, ganz aus Glas und Stahl und in einer regelrecht aggressiven Architektur. Schlanke Kanten und asymmetrische Winkel prägen das Gebäude – ein Design, das Macht ausstrahlen soll. Ich fahre mit einem Uber vor dem Haupteingang vor, einen Kaffee in der Hand, der bereits kalt geworden ist.
Über dem Eingang hängt das ikonische Vipers-Logo, gefertigt aus poliertem Chrom.
Der Sicherheitsbeamte an der Rezeption blickt kaum auf, als ich ihm meinen vorläufigen Ausweis vorzeige.
„Hallo“, sage ich. „Ich bin hier, um Grizz McAvoy zu treffen.“
„Sind Sie sicher, Miss?“
Ich lächele und nicke. „Ganz sicher. Ich soll mich mit ihm in einem der Konferenzräume treffen. Mir wurde gesagt, er sei für eine Stunde für uns beide reserviert.“
„Er ist im Fitnessstudio“, sagt der Wachmann, dessen Aufmerksamkeit nun wieder ganz auf sein Kreuzworträtsel gerichtet ist.
„Fitnessstudio?“
„Im vierten Stock. Folgen Sie den Schildern“, sagt er und deutet auf die Flure zu seiner Linken.
Ich fahre mit dem Aufzug nach oben und beobachte, wie die Etagennummern vorbeiziehen. Mein Magen zieht sich zusammen, genau wie bei meinem letzten provokanten Interview, bevor ich gefeuert wurde. Der Unterschied ist, dass ich dieses Mal nicht hier bin, um jemanden zu entlarven. Ich bin hier, um jemanden vor sich selbst zu retten.
Der Flur im vierten Stock erstreckt sich endlos in beide Richtungen, gesäumt von Motivationspostern mit Spielern, die ich nicht kenne, und Zitaten über Siege und Durchhaltevermögen.
Ich folge den Schildern, meine Absätze klackern bei jedem Schritt auf dem Boden.
Die Türen zum Fitnessstudio sind aus Glas, und ich sehe ihn, noch bevor ich sie aufschiebe. Grizz ist allein in einem Raum, der so groß wirkt, als könnte er mehrere Flugzeuge beherbergen. Die Anlage ist makellos, mit Reihen glänzender Squat-Racks, Spiegeln, die vom Boden bis zur Decke reichen, und einer Gesamtfläche, die jeden Immobilienmakler aus Manhattan zum Weinen bringen würde. Langley hat offensichtlich keine Kosten gescheut. Das hier ist wirklich ein Tempel der Höchstleistung.
Grizz steht am mittleren Squat-Rack, die Stange ist auf beiden Seiten mit schweren Hantelscheiben beladen. Er kehrt mir den Rücken zu, seine Schultern spannen sich unter einem Kompressionsshirt, das schon bessere Tage gesehen hat. Selbst von hier aus kann ich die methodische Präzision seiner Bewegungen erkennen. Runter, Pause, hoch. Jede Wiederholung kontrolliert. Seine Schultermuskulatur wogt unter seinem schweißgetränkten Shirt, jede Faser ist deutlich definiert, kraftvoll und unübersehbar. Schweißperlen bilden sich an seinem Hals, rinnen hinab und verschwinden unter dem dunklen Stoff, der straff über seinem Rücken gespannt ist. Seine kräftigen Oberschenkel spannen sich bei jeder tiefen Kniebeuge unter den Sportshorts an, und trotz aller Bemühungen meinerseits, mich zusammenzureißen, beschleunigt sich mein Puls.
Ich schiebe die Türen auf. Er nimmt mich nicht sofort wahr, sondern beendet seine Serie mit einem Grunzen, das durch den weiten Raum hallt. Als er die Hantelstange schließlich in die Halterung legt, durchbricht das Klirren von Metall auf Metall die Stille, und er entdeckt mich im Spiegelbild.
„Ich war mir nicht sicher, ob du kommen würdest“, sagt er, ohne sich umzudrehen.
„Ich komme immer, wenn ich es sage. Das wirst du noch lernen.“
Er schnappt sich ein Handtuch von einer Bank in der Nähe, wischt sich das Gesicht ab und dreht sich endlich in meine Richtung. Aus der Nähe wirkt er noch größer, als ich ihn in Erinnerung hatte. Massiver. Eine Präsenz, die Aufmerksamkeit einfordert, ohne darum zu bitten. Er muss über ein Meter neunzig groß sein, vielleicht sogar zwei. Selbst in meinen Absätzen überragt er mich weit.
„Ich muss noch trainieren, bevor das Team heute Nachmittag zu unserem Auswärtsspiel aufbricht“, erklärt er. „Wenn du also reden willst, müssen wir das hier tun.“
Ich schiebe meine Tasche auf der Schulter zurecht. „Das ist in Ordnung.“
Er zeigt auf eine große Tafel an der gegenüberliegenden Wand, schwarze Buchstaben auf grünem Hintergrund: „Dieser Raum ist ausschließlich fürs TRAINING bestimmt. Wer nicht trainiert, muss ihn verlassen.“
Ich schaue auf das Schild, dann wieder zu ihm. Die Regel steht nicht nur unmissverständlich an der Wand, sondern spiegelt sich auch deutlich in seinem herausfordernden Gesichtsausdruck wider.
„Tut mir leid“, sagt er mit einem Achselzucken, das alles andere als entschuldigend wirkt. „Sind nicht meine Regeln.“
Ich wurde schon von ganz anderen Männern auf die Probe gestellt. „Dann ziehe ich mich wohl um“, erwidere ich. „Wo finde ich Trainingskleidung?“
Sein Gesichtsausdruck verändert sich. Überraschung vielleicht. Oder Enttäuschung darüber, dass ich nicht nachgegeben habe.
„Im Geräteraum am Ende des Flurs gibt es zusätzliche Ausrüstung. Vielleicht findest du dort etwas, das dir passt.“
Das würde mich wundern.
Doch zwanzig Minuten später bin ich zurück, in geliehenen Sportshorts, die zu lang sind, und einem Vipers-T-Shirt, das an mir herunterhängt wie ein Zelt. Der Ausrüstungsmanager – ein korpulenter, wettergegerbter Mann, dem diese ganze Situation sichtlich amüsant erschien – hat mir ein Paar Turnschuhe und ein Haargummi besorgt, damit mir die Haare nicht ins Gesicht fallen. Ich fühle mich lächerlich und sehe gewiss auch so aus. Aber ich bin hier.
Grizz ist gerade am Bankdrücken und wärmt sich mit einem Gewicht auf, das moderat aussieht – zumindest für ihn. Er blickt auf, als ich näherkomme, und seine Augen weiten sich vor Überraschung. „Das Shirt sieht ein bisschen zu groß aus, oder? Und wie hältst du die Shorts oben?“
„Sicherheitsnadeln wirken Wunder“, gebe ich zurück.
Ich gehe zu den Laufbändern und beginne mit einem leichten Joggen, eher zum Aufwärmen als um Eindruck zu schinden. Ein eigentümlicher Rhythmus stellt sich im Fitnessstudio ein – sein Atmen, das Klirren der Gewichte, das gleichmäßige Stampfen meiner Füße auf dem Band.
„Also“, sage ich nach ein paar Minuten, leicht außer Atem, aber entschlossen, durchzuhalten. „Wir müssen über deinen bevorstehenden Werbespot für die Liga reden.“
Er antwortet nicht sofort, denn er ist zu sehr auf seine Übung konzentriert. Als er die Serie beendet hat, setzt er sich auf und greift nach seiner Wasserflasche. „Was ist damit?“
„Du darfst dich nicht danebenbenehmen oder irgendwelche Spielchen treiben.“
Er lacht. Es klingt spöttisch und schneidend. „Daneben benehmen? Bin ich etwa zwölf?“
Ich halte das Laufband an, gehe zum Rudergerät und justiere die Einstellungen mit mehr Selbstsicherheit, als ich tatsächlich empfinde. „Ich weiß, wie das letzte Shooting gelaufen ist. Das für die Forge-Hockey-Ausrüstung. Klingelt es da bei dir? Langley hat mir den Nachbericht gegeben.“
Ein Muskel zuckt an Grizz’ Kiefer. „Ich habe nichts falsch gemacht.“
„Du bist zwei Stunden zu spät gekommen“, entgegne ich, ziehe an den Griffen und finde einen gleichmäßigen Rhythmus. „Als der Regisseur dich bat, für die Kamera zu lächeln, hast du ihm gesagt, er solle sich zum Teufel scheren. Du bist vom Set abgehauen, als sie eine zweite Aufnahme wollten.“
„Das Drehbuch war Mist.“
„Es waren dreißig Sekunden, in denen du sagen solltest: ‚Forge Hockey. Rüste dich für den Sieg.‘ Das ist nicht gerade Shakespeare.“
Er geht zu den Hanteln und wählt zwei Zwanzig-Kilo-Hanteln aus. „Der Regisseur war ein Arschloch.“
„Der Regisseur hat seinen Job gemacht.“ Ich rudere weiter, meine Atmung wird schwer, aber meine Stimme bleibt ruhig. „Du hast das Team einen siebenstelligen Werbevertrag gekostet, weil du dich nicht mal eine halbe Stunde lang professionell verhalten konntest.“
„Den Werbespot haben sie trotzdem ausgestrahlt.“
„Sie mussten Aufnahmen vom Training verwenden, weil das eigentliche Drehmaterial unbrauchbar war.“ Ich unterbreche mein Rudern und schaue ihm im Spiegel in die Augen. „Weißt du, wie Langley deswegen dastand? Wie das Team dadurch gewirkt hat?“
Grizz beginnt mit seinen Bizeps-Curls, wobei die großen, bläulichen Adern in seinen Unterarmen bei jeder Wiederholung hervortreten. „Ich bin nicht hier, um irgendjemanden gut dastehen zu lassen. Alles, was zählt, ist der Sieg. Der äußere Eindruck und Beliebtheitswettbewerbe sind Ablenkungen. So einfach ist das, das war schon immer so. Das ist das Einzige, was mir mein Vater beigebracht hat, und es stimmt nach wie vor: Ein Sieg löst alle Probleme, und ich bin hier, um Eishockeyspiele zu gewinnen. Der Rest ist irrelevant.“
„Das ist nicht gerade ein Kinderspiel. Aber ich bin hier, um sicherzustellen, dass du das weiterhin tun kannst, ohne alles um dich herum zu zerstören.“
Die Spannung im Raum steigt weiter an. Wir strengen uns jetzt beide an, schwitzen und kämpfen gegen mehr als nur den Widerstand der Geräte.
„Du bist jetzt seit wie lange im Amt, fünf Minuten? Du hast ein paar Akten gelesen, dir ein paar Spielaufzeichnungen angesehen, und schon willst du eine Expertin für Grizz McAvoy sein?“
Ich gehe selbst zu den freien Gewichten und wähle eine weitaus niedrigere Belastung aus, jeweils viereinhalb Kilo. „Ich weiß, dass du in dieser Saison bereits dreimal eine Geldstrafe bekommen hast, und wir haben erst Oktober. Letztes Jahr wurdest du zweimal gesperrt. Ich weiß, dass deine ersten drei PR-Vertreter innerhalb von sechs Monaten gekündigt haben.“
„Vielleicht waren sie einfach nicht geeignet für den Job.“
„Oder vielleicht hast du ihnen die Arbeit unmöglich gemacht.“ Ich beginne mit meinen eigenen Bizeps-Curls, entschlossen, mit dem Gespräch Schritt zu halten. „Dieses Werbeshooting war kein Einzelfall. Der Trainingsschuh-Deal, der geplatzt ist? Das war auch deine Schuld. Die Community-Veranstaltung, bei der du einer Gruppe von Kindern gesagt hast, Eishockey sei zu hart für Weicheier? Auch das geht auf deine Kappe.“
Seine Bewegungen werden aggressiver, die Hanteln klirren bei jeder Wiederholung oben aneinander. „Diese Kinder mussten die Wahrheit hören.“
„Diese Kinder brauchten ein Vorbild, keinen Vortrag über Härte von jemandem, der sein eigenes Temperament nicht im Griff hat.“
Er hält mitten in der Wiederholung inne und legt die Hanteln härter als nötig ab. „Willst du mich jetzt psychoanalysieren? Fügst du ‚Therapeutin‘ zu deiner Liste der Qualifikationen hinzu?“
„Ich muss dich nicht psychoanalysieren. Ich will, dass du zur Arbeit erscheinst und deinen Job machst, ohne allen anderen das Leben schwer zu machen. Das sollte wirklich nicht so schwierig sein.“
„Das ist mein Job“, sagt er und deutet mit einer Geste durchs Fitnessstudio. „Der ganze Trubel ist mir egal.“
Ich beende meine Serie und sehe ihn direkt an. „Das Werbeshooting ist am Donnerstag. Es ist für die Liga, kein privater Sponsor. Da kannst du dich nicht einfach rausreden. Du darfst nicht zu spät kommen. Du darfst niemandem sagen, er soll sich zum Teufel scheren.“
„Und wenn ich es doch tue?“
„Dann wirst du herausfinden, wie kreativ Langley bei Disziplinarmaßnahmen sein kann. Und das bedeutet wahrscheinlich, dass du dem Team nicht zum Sieg verhelfen kannst – was, wie es scheint, das Einzige ist, was dir tatsächlich am Herzen liegt.“
Wir starren uns über das Hantelgestell hinweg an.
„Du hältst dich für hart?“, fragt er schließlich.
„Ich halte mich für unverzichtbar in deinem Fall.“
Er nimmt schwerere Gewichte in die Hand. „Lass mich dir eine Frage stellen, Turner. Was passiert, wenn dein schicker journalistischer Hintergrund frontal auf die Realität des Profi-Eishockeys trifft? Das hier ist kein Sitzungssaal, in dem du pointierte Fragen stellen und zusehen kannst, wie sich die Leute winden. Hier geht es um Blut und Knochen und Typen, die schon kämpfen, seit sie laufen können.“
Ich gehe zur Beinpresse. „Ich war schon in vielen Räumen, in denen mächtige Männer dachten, sie könnten mich einschüchtern. Es ist nie so gelaufen, wie sie es sich erhofft hatten.“
„Eishockey ist anders.“
„Männer sind überall gleich.“ Ich beginne mit meinen Beinpressen und kontrolliere meine Atmung trotz des Brennens in meinen Muskeln. „Viele Kerle glauben, sie könnten sich mit roher Gewalt durch Probleme hindurchkämpfen, bis jemand schließlich reagiert.“
Er ist inzwischen zu den Klimmzügen übergegangen, seine Technik ist perfekt, doch bei jeder Wiederholung ist auch seine Frustration spürbar. „Du hast keine Ahnung, wovon du redest.“
„Ich weiß genug.“ Das Gewicht fühlt sich mit jeder Presse schwerer an, aber ich beiße die Zähne zusammen. „Ich weiß, dass du talentiert genug bist, dass alle bereit waren, über dein Verhalten hinwegzusehen. Ich weiß, dass du gut bist, und dass du glaubst, Regeln gälten daher nicht für dich. Und ich weiß, dass du Angst hast, dass dein Talent eines Tages nicht mehr ausreichen wird, um deine Einstellung zu kaschieren.“
Grizz zuckt zusammen und lässt sich von der Klimmzugstange fallen. Er landet mit einem dumpfen Aufprall, der durch das Studio hallt. „Ich habe vor nichts Angst.“
„Jeder hat vor irgendetwas Angst.“
„Ach ja? Wovor fürchtest du dich?“
Die Frage trifft mich unvorbereitet. Ich beende meine Serie, stehe auf und wische mir mit dem Handrücken den Schweiß von der Stirn. „Ich habe Angst davor, mit anzusehen, wie jemand alles wegwirft, wofür er gearbeitet hat, weil er zu stolz ist, Hilfe anzunehmen.“
Für einen Moment sind nur das Summen der Lüftungsanlage und unsere schweren Atemzüge zu hören.
„Glaubst du, das mache ich gerade?“, fragt er.
„Ich glaube, du bist es so sehr gewohnt, gegen jeden zu kämpfen, dass du den Unterschied zwischen Feind und Freund nicht mehr erkennen kannst.“
Seine Uhr piept. „Ich muss duschen und nach Hause, um für die Tour zu packen. Das Training ist vorbei.“
Und damit stürmt Grizz schnurstracks auf die Glastüren zu. Kurz bevor er hinausgeht, dreht er sich noch einmal zu mir um. „Turner, noch eine Sache …“
„Was denn?“, frage ich.
„Wenn du das nächste Mal trainieren willst, bring deine eigene Ausrüstung mit. Das, was du gerade trägst, ist nur für Vipers-Spieler.“

Sawyer Bennett & Bill  Keenan
Seit ihrem Debütroman im Jahr 2013 hat Sawyer Bennett zahlreiche Bücher von New Adult bis Erotic Romance veröffentlicht und es wiederholt auf die Bestsellerlisten der New York Times und USA Today geschafft. Sawyer nutzt ihre Erfahrungen als ehemalige Strafverteidigerin in North Carolina, um mitreißende und sexy Geschichten zu schreiben. [...]
Sawyer Bennett & Bill  Keenan
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