Arizona Moore ist das Pseudonym einer deutschsprachigen Autorin und steht für Liebe, Herzschmerz, Drama und einen Hauch erotischem Prickeln.
Bücher sind und waren schon immer ihre größte Leidenschaft. Anfänglich hat sie ihre Geschichten nur für sich selbst zu Papier gebracht, um einen Ausgleich zum stressigen Berufsalltag zu schaffen. Wer kennt das nicht, einfach mal alles hinter sich lassen zu wollen und zu träumen? Doch irgendwann kam ihr der Wunsch, ihre Geschichten mit der Welt zu teilen. Die Hoffnung, andere Menschen mit ihren Worten zu berühren, motivierte sie.
Wenn Arizona nicht gerade dabei ist, ihren Hauptakteuren zur Liebe zur verhelfen oder das Chaos, das die Protagonisten hinterlassen haben, zu beseitigen, findet man sie aller Wahrscheinlichkeit nach selbst mit einem Buch in der Hand.
Das Kartell
Miami High Flyers
Sons of Devil MC
Interview zum Roman „Billy-Joe“
Stand das Ende deines Romans schon fest, bevor du mit dem Schreiben begonnen hast?
Scheinbar nicht, denn ursprünglich hatte ich ein ganz anderes Ende im Kopf, doch im Laufe der Geschichte hat Jacob mir einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Als ich die ersten Kapitel zu Papier gebracht habe, hätte ich nicht die leiseste Ahnung, was er sich letztlich einfallen lassen würde, um die Devils zu vernichten.
Wie lautet dein Lieblingszitat aus deinem Roman – und was macht es so besonders?
„Ich wünsche mir Frieden. Für die, die gegangen sind – und für die, die geblieben sind.“
Dieses Zitat ist mein Lieblingszitat, weil es nicht nur auf Leben und Tod anspielt, sondern auch auf die Welt, in der wir leben. Jeden Tag hört man Nachrichten über Kriege, Verluste und Menschen, die voneinander getrennt werden.
Manche gehen für immer, andere bleiben zurück und müssen mit Schmerz, Angst und Erinnerungen weiterleben. Der Frieden in diesem Zitat steht deshalb für mehr als nur „Ruhe“ Er steht für Hoffnung – dafür, dass Menschen irgendwann aufhören, sich gegenseitig zu zerstören. Für die, die gegangen sind, wünsche ich mir Frieden, weil ihr Leid vorbei ist. Für die, die geblieben sind, weil sie oft die schwersten Kämpfe in sich selbst tragen. Genau das macht dieses Zitat so bedeutend für mich.
Welche Figur aus deinem Roman würdest du im echten Leben gern als beste Freundin / als besten Freund haben?
Alle! Ich kann mich nicht für eine einzige Figur entscheiden. 🙂
Ich glaube, ich würde mich ziemlich wohl zwischen den Devils-Frauen fühlen. Die Dynamik ist so unterhaltsam. Wenn ich mich aber festlegen müsste, weil kein Weg daran vorbeiführt, wären es Charleen, Brooklyn und Tegan, mit denen ich unheimlich gern befreundet wäre. Die drei haben so unterschiedliche Vibes, dass sie zusammen unter Garantie eine Mischung aus Humor, Ehrlichkeit und Chaos mit Herz liefern würden, die eine richtig gute Freundschaft ausmacht.
Interview zum Roman „Cole“

Wie sieht ein typischer Schreiballtag bei Dir aus
Einen wirklich typischen Schreiballtag gibt es bei mir nicht. Neben dem Schreiben bin ich beruflich viel unterwegs – mein Job führt mich regelmäßig quer durch die Welt. Deshalb nutze ich oft die Zeit im Flugzeug oder im Zug, um an meinen Geschichten zu arbeiten. Dabei ist auch schon der eine oder andere Mitreisende zur Vorlage für eine Figur geworden.
Oft nutze ich die Wochenenden, an denen ich mich mit meinem Laptop, einer Tafel Schokolade und meinem Feelgood-Manager, meinem Hund, an den Schreibtisch zurückziehe. Ruhe ist für mich essenziell, damit ich meine Gedanken in Worte fassen und die leeren Seiten nach und nach mit Leben füllen kann.
Hast Du beim Schreiben schon mal eine Szene gestrichen?
Schon mal? Das passiert ständig. Ich schreibe oft Szenen, die mir beim Entstehen absolut passend erscheinen – bis meine Figuren beschließen, ihr Eigenleben zu entwickeln und plötzlich völlig andere Richtungen einschlagen. Dann muss ich mich von einigen ursprünglich geplanten Passagen und Kapiteln wieder trennen. Manchmal schmerzt das, aber meistens zeigt es mir, dass die Geschichte lebt – und das ist doch das Schönste am Schreiben.
Was hat Dich inspiriert, Autorin zu werden?
In erster Linie waren es meine Freunde und meine Familie. Ich habe immer wieder zu hören bekommen, dass ich eine gute Erzählerin sei. Immer wieder wurde mir ans Herz gelegt, meine Ideen und Gedanken aufzuschreiben. Besonders mein Mann hat mich bestärkt. Also habe ich eines Tages einfach angefangen, zu schreiben. Erst nur für mich, ohne Ambitionen. Als ich meine Texte dann meinen Freunden gezeigt habe, war die Resonanz so positiv, dass sie mich regelrecht dazu gedrängt habe, meine Geschichten bei einem Verlag einzureichen. Und so hat alles angefangen.
Wie lautet Dein Lieblingszitat aus Deinem Roman – und was macht es so besonders?
„Du darfst trauern, Cole. Es ist okay, traurig zu sein. Es ist in Ordnung wütend zu sein. Was auch immer du fühlst, lass es raus. Du bist keine Pussy, nur weil du Gefühle hast.“
Charleens Worte sind für mich besonders kraftvoll, denn auch Männer haben das Recht, emotional zu sein. Oftmals wird ein Mann, der Gefühle zeigt, als schwach hingestellt – das starke Geschlecht –, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wer den Mut hat, zu seinen Emotionen zu stehen, zeigt wahre Größe. Das Zitat bewegt mich, weil es auf direkte, ehrliche Weise ermutigt, Mensch zu sein – ohne Fassade, ohne Angst vor Verurteilung. Es ist ein Plädoyer für echte Menschlichkeit, für emotionale Freiheit. Und genau das brauchen wir heute mehr denn je – in Geschichten, in der Gesellschaft und in uns selbst.
Wenn dein Roman verfilmt werden würde:
Wen würdest Du als Hauptdarsteller und Hauptdarstellerin casten?
Wenn mein Roman den Sprung auf die große Leinwand schaffen würde, könnte ich mir Scott Eastwood oder Chris Hemsworth für die Rolle des Coles sehr gut vorstellen. Für Charleen wären Jessica Alba oder Willa Holland meine Favoritinnen.

