Autorin

Leah Docks

Leah Docks ist das Pseudonym einer Autorin, die im Jahre 1983 geboren wurde und mit ihrem Ehemann und den beiden gemeinsamen Kindern im schönen Düsseldorf lebt. Sie hat ihr sicheres Angestelltendasein aufgegeben, um sich mit einem eigenen Unternehmen selbst zu verwirklichen. Der Erfolg, die neu gewonnene Freiheit und Motivation haben wohl eine Tür für ihre Kreativität und zurückgestellten Träume geöffnet. Denn irgendwann drängte sich eine Lovestory als Endlosschleife in ihren Kopf. Leah begann zu schreiben und schuf ihren Debütroman „Risky Love“. Seitdem jagt eine weitere Romanidee die andere.


Detroit Hunters Icehockey Team


Einzelromane

Interview zum Roman
„Lost in Life“

Wie sieht ein typischer Schreiballtag bei Dir aus? Gibt es eine feste Routine?

Einen richtigen Schreiballtag gibt es bei mir nicht. Ich schreibe nicht nach Plan, nach Zeitvorgaben oder irgendwelchen gesetzten Limits. Denn Schreiben hat für mich mit Inspiration zu tun. Sobald ich anfange daraus einen „Job“ zu machen, mir vornehme in einem bestimmten Zeitraum zu schreiben oder mir Mindestziele z.B. für Anzahl der Wörter pro Tag o.ä. zu setzen, rutsche ich in Schreibblockaden. Ich schreibe daher, wenn ich Lust darauf habe, oder spüre, dass mein Kopf sonst platzt, wenn ich die Gedanken nicht in Sätze und Kapitel verpacke. 

Gibt es Tropes, die Du besonders liebst oder nicht mehr sehen kannst?

Ich lese gerne Enemies to Lovers-Storys. Die sexuelle Spannung, die sich zwischen den Protagonisten aufbaut, während sie sich gegenseitig „fertig machen“ und sich gegen die Anziehungskraft wehren, macht das Lesen zu einer Achterbahnfahrt und deshalb auch besonders interessant. Genau aus diesem Grund ist mein neuer Roman „Lost in life“ mein ganz persönlicher Favorit. 

 
Wie schaffst Du es, dass spicy Szenen nicht nur heiß, sondern auch emotional bedeutsam wirken?

Spicy Szenen in meinen Büchern gehören immer zu der Story dazu. Ich achte darauf, dass sie zum Verlauf der Geschichte beitragen und nicht einfach nur ein „nice-to-have“ sind. Mir ist es wichtig, dabei nicht nur den reinen Akt zu beschreiben, sondern viel an Gefühlen und Empfindungen der Protagonisten hineinfließen zu lassen.

Stand das Ende Deines Romans schon fest, bevor Du mir dem Schreiben begonnen hast, oder hat es sich im Laufe des Schreibprozesses entwickelt?

Ja, wie die Story ausgeht, wusste ich schon von Anfang an. Ich kann erst schreiben, sobald eine Geschichte den kompletten Durchlauf in mehreren Schleifen in meinem Kopf gemacht hat. Während des Schreibprozesses entwickeln sich zwar Szenen oder Momente, die vorher nicht auf dem Plan standen oder an die ich nicht gedacht habe, aber das Ende des Romans ist einfach ein festes Ziel, auf das ich hinschreibe. 

Wer ist Deine Lieblingsfigur in Deinem Roman – und warum?

In „Lost in life“ ist Daniel Blake meine Lieblingsfigur. Mir gefällt seine Art, die einerseits düster und gefährlich wirkt, gleichzeitig aber einen gewissen Grad an Sicherheit und Zuverlässigkeit ausstrahlt. Ich liebe es, wie Dan damit umgeht, als er merkt, dass Mia anfängt ihm unter die Haut zu gehen.

Welche Figur aus Deinem Roman würdest Du im echten Leben gerne als beste Freundin / besten Freund haben?

Das wäre nicht nur eine Figur aus diesem Roman, sondern aus der ganzen Detroit Hunters Icehockey Team-Reihe, und zwar: Nick Harvey. Nick verkörpert einfach alle Eigenschaften, die für mich einen echten Freund ausmachen. 

Interview zum Roman
„Hurting Love“

„Hurting Love“ ist der zweite Roman, den Du bei uns veröffentlichst. Woher nimmst Du die Ideen für Deine inhaltlich doch sehr unterschiedlichen Romane?

Seit ich angefangen habe, meinen Debütroman „Risky Love“ zu schreiben, strömen die Ideen unaufhaltsam auf mich ein. Das Verrückte daran ist, dass es völlig verschiedene Themen sind. Manchmal reicht ein einfacher Moment aus dem Alltag, ein Traum, eine Erinnerung und ich befinde mich plötzlich in einer Szene, die sich nach und nach zu einer Story entwickelt.
„Hurting Love“ ist tatsächlich aus dem banalen Gedanken „wenn ich auf einem Klassentreffen wäre …“ entstanden.

Adriana Vance ist die Heldin Deines aktuellen Romans und hatte es in der Vergangenheit nicht leicht, sodass sie stark von ihr geprägt worden ist. Was hat Dich zu Ihrem Schicksal inspiriert? Kannst Du dich vielleicht sogar auf irgendeine Weise mit ihr identifizieren?

Ich mag dramatische und herzzerreißende Schicksale in Büchern oder in Filmen. Deswegen darf Drama auch in meinen Büchern nicht fehlen.
Ich habe zwar keine dramatische Vergangenheit mit schlimmen Schicksalsschlägen, aber die Figur Adriana Vance hat mit mir tatsächlich einige (kleine) Parallelen. Ich bin auch auf dem Land bzw. in einer ländlichen Gegend groß geworden und bin später in eine Großstadt gezogen. Ich habe mir aus eigener Kraft ein eigenes Unternehmen aufgebaut. Und irgendwie haben wir doch alle einen früheren Mitschüler, den wir in der Schulzeit ganz „toll“ fanden. 😉

„Risky Love“ ist ein Military Romance Roman während der Apartheid, für den Du sicher viel recherchieren musstest. Hast Du auch für „Hurting Love“ viel recherchiert? Was war bei den Recherchearbeiten die größte Herausforderung. Was hat Dir dabei am meisten Spaß gemacht bzw. was war am interessantesten?

Im Vergleich zu „Risky Love“ musste ich für „Hurting Love“ eher wenig recherchieren. Hauptsächlich Örtlichkeiten für das Setting. Hier lag auch die größte Herausforderung, denn ich brauchte eine bedeutende Großstadt in den USA, nicht weit von ländlichen Gegenden, in denen auch aktiv Landwirtschaft betrieben wird. Es musste nämlich unbedingt eine Kuh her. 😉 Am interessantesten fand ich jedoch die Recherche für Adrianas Auto. Ich wollte ein besonderes Luxusauto, das aber nicht jeder „Reiche“ hat.

Welche Szenen waren für Dich am schwierigsten und/oder emotionalsten zu schreiben? Gibt es etwas beim Schreiben, das Dich besonders herausfordert?

Ich liebe es herzzerreißende Szenen zu schreiben, denn so etwas lese ich auch selbst unheimlich gerne. Ich möchte bei einem Buch (mit)weinen und (mit)leiden können. 😉 Gleichzeitig sind solche Szenen für mich auch die größte Herausforderung, weil Gefühle nicht nur in Worte zu fassen, sondern diese auch spürbar rüberzubringen, ist nicht gerade einfach.
Eine besondere Herausforderung sind für mich auch die Sex-Szenen. 😉 Die hebe ich mir immer bis ganz zum Schluss auf. Erst wenn das Manuskript fertig ist, werden die Sex-Szenen ausgeschrieben. Das mache ich deshalb, weil ich mich komplett darauf fokussieren muss und dabei keine ablenkenden Gedanken wie „Wie geht es dann weiter?“ gebrauchen kann.

Die Geschichte von Logan und Cassy hat in Südafrika gespielt, die Liebesgeschichte von Ryan und Adriana hingegen in den USA. Warst Du bereits in beiden Ländern, bzw. was findest Du an ihnen so faszinierend, dass es genau diese Schauplätze geworden sind?

Bei „Risky Love“ hat es unheimlich lange gedauert, bis ich mich auf ein Setting festgelegt habe. Das Land musste zur Story und den Problemen (Gleichstellung der Frauen, Bedeutung des Militärs, Kriminalität usw.) passen, sollte aber auch gleichzeitig nicht zu exotisch sein. Erst als ich mich mit Südafrika und der Geschichte des Landes beschäftigt habe, habe ich festgestellt, wie gut alles zu „Risky Love“ gepasst hat. Ich selbst war noch nie dort, würde es aber gerne ändern.
In USA war ich hingegen schon öfter (New York, Miami, Chicago, L.A., San Francisco, Hawaii) und würde auch immer wieder dort hinreisen wollen. Dieses Land packt mich einfach jedes Mal aufs Neue. „Hurting Love“ in den USA spielen zu lassen, hat sich für mich daher irgendwie echter und richtiger angefühlt.

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