Rescue: Zeig's mir mit Gefühl

Er­schie­nen: 01/2021

Genre: Soft-SM / BDSM

Lo­ca­ti­on: USA, Min­ne­so­ta, Min­nea­po­lis


Er­hält­lich als:
pa­per­back & ebook

ISBN:
Print: 978-3-86495-453-5
ebook: 978-3-86495-454-2

Preis:
Print: 13,90 €[D]
ebook: 6,99 €[D]

Er­hält­lich bei u.a.:

und allen gän­gi­gen On­line­händ­lern und im Buch­han­del

Rescue: Zeig's mir mit Gefühl


In­halts­an­ga­be

Karen glaubt, in Tom den Mann fürs Leben ge­fun­den zu haben. Doch durch einen Zu­fall er­fährt sie, dass Tom ein skru­pel­lo­ser Dom ist, der Frau­en nur zu sei­nem Ver­gnü­gen quält. Karen, der diese Prak­ti­ken bis­her völ­lig un­be­kannt waren, trennt sich von ihm, was nicht ohne Fol­gen bleibt.

Sie flüch­tet zu fast un­be­kann­ten Men­schen, die zu engen Freun­den wer­den. Dort lernt sie den Dom und Arzt Eric ken­nen, der selbst ein trau­ri­ges Schick­sal durch­lit­ten hat. Lei­der haben beide keine Chan­ce sich näher ken­nen­zu­ler­nen. Als sie sich ei­ni­ge Zeit spä­ter er­neut tref­fen, weiß Karen um die be­son­de­re Bin­dung zwi­schen einer Sub und ihrem Dom. Sie lässt sich auf Eric ein, der sie in seine Welt aus Lust, Schmerz und Un­ter­wer­fung führt. Doch Ka­rens Ver­gan­gen­heit holt sie ein und sie be­ginnt, ihre Ge­füh­le und die Liebe zu Eric in Frage zu stel­len.

Kann die Liebe zwei­er Men­schen stär­ker sein als die Schick­sals­schlä­ge der Ver­gan­gen­heit?

Über die Au­to­rin

Schon wäh­rend ihrer Schul­zeit schrieb Ja­ni­ce Blen­dell zwar Kurz­ro­ma­ne und Ge­dich­te, doch ihre Liebe zu Bü­chern und zum Schrei­ben ent­deck­te sie erst nach der Ge­burt ihres Soh­nes so rich­tig. Schrei­ben be­deu­tet für sie, Ge­füh­le und Emo­tio­nen in Worte zu legen,...

Le­se­pro­be

Am nächs­ten Mor­gen er­wach­te Karen vom Son­nen­licht, das durch die Fens­ter fiel und ihre Nase kit­zel­te.
Vor­sich­tig setz­te sie sich auf. Eric hatte recht ge­habt, die Schul­ter schmerz­te nicht mehr so stark, nur ihr Na­cken fühl­te sich völ­lig ver­krampft an.
Plötz­lich klopf­te es an der Tür und Va­le­rie be­trat den Raum. In der Hand hielt sie eine Tasse mit duf­ten­dem Kaf­fee. „Guten Mor­gen, wie geht es dir heute?“
„Bes­ser“, ent­geg­ne­te Karen und nahm den Kaf­fee dan­kend ent­ge­gen. Sie trank einen Schluck und sank in die Kis­sen zu­rück.
„Warum hast du mir nicht ge­sagt, dass Eric kommt?“, frag­te sie...

...​und sah die Freun­din vor­wurfs­voll an.
„Weil wir dich über­ra­schen woll­ten. Wir wuss­ten auch noch nicht lange, dass er zu­rück­kommt. Eric hat sich rie­sig ge­freut, dich wie­der­zu­se­hen, und ich glau­be, dir geht es auch so. Er strahlt wie frü­her, und ich denke, dass du daran nicht ganz un­schul­dig bist. Au­ßer­dem hat er mir ges­tern das erste Mal nach lan­ger Zeit mit sei­nem Gür­tel den Arsch ver­sohlt.“
Karen starr­te Va­le­rie an. Sie glaub­te, sich ver­hört zu haben. „Er hat was?“
„Ron hat ihn darum ge­be­ten. Lange Ge­schich­te, nicht so wich­tig. Wie fühlst du dich, jetzt wo er wie­der da ist?“, frag­te Va­le­rie und blick­te sie neu­gie­rig an.
„Wie weit seid ihr mit den Hoch­zeits­vor­be­rei­tun­gen?“, ver­such­te Karen vom Thema ab­zu­len­ken.
„Ver­ste­he, an­de­res Thema! Für die Hoch­zeit ist alles ar­ran­giert. Wir hei­ra­ten hier unter frei­em Him­mel. Am Tag vor der Hoch­zeit wird alles an­ge­lie­fert, dann werde ich deine Hilfe für das De­ko­rie­ren des Zel­tes und der Ti­sche brau­chen und da­nach müs­sen wir noch zur Klei­deran­pro­be. Aber bis dahin kannst du dei­nen Ur­laub ge­nie­ßen. Eric wird eben­falls noch eine Weile hier woh­nen, bevor er dem­nächst in sein ehe­ma­li­ges El­tern­haus zieht, das er ge­ra­de re­no­vie­ren lässt. Bis­her hat seine Schwes­ter es be­wohnt, die jetzt mit ihrem Part­ner in ein neues Haus zieht, das sie kürz­lich er­wor­ben haben.“
„Das freut mich für ihn“, er­wi­der­te Karen, als es er­neut an der Tür klopf­te. „Es ist offen“, rief sie.
Eric be­trat den Raum, in der Hand hielt er ein klei­nes Fläsch­chen. „Guten Mor­gen, Ladys“, grüß­te er. „Wenn ihr hier fer­tig seid, würde ich Karen gern die Schul­ter und den Na­cken­be­reich mas­sie­ren.“
„Nur zu, wir sehen uns ja spä­ter“, sagte Va­le­rie, zwin­ker­te Karen zu, stand auf und ging.
Eric konn­te nicht an­ders, als Va­le­rie beim Raus­ge­hen auf den Arsch zu schla­gen.
„Hey!“, rief sie ge­spielt em­pört und Karen schmun­zel­te.
Eric kam auf sie zu. „Zieh dich aus und leg dich auf den Bauch!“, be­fahl er ihr und Karen starr­te für einen Mo­ment in sein Ge­sicht.
Seine Bli­cke bohr­ten sich in ihre und in ihrem Un­ter­leib be­gann es zu zie­hen. Eric ragte vor ihr auf, und sie fühl­te sich wie eine klei­ne Maus, die vor einem Tiger steht.
„Möch­test du her­aus­fin­den, was ich mache, wenn du mich wei­ter­hin so an­starrst und mei­ner Auf­for­de­rung nicht nach­kommst?“, frag­te er mit aus­drucks­lo­ser Miene.
Was hatte er vor? Woll­te er sie wirk­lich nur mas­sie­ren? Al­lein der Ge­dan­ke, seine Hände auf ihrem Kör­per zu spü­ren, ver­setz­te sie in Er­re­gung. Lang­sam kam sie sei­ner Auf­for­de­rung nach, lehn­te sich ein Stück vor und be­weg­te ihren Arm ganz vor­sich­tig. Er half ihr dabei, das Shirt über ihren Kopf zu zie­hen. So­fort be­deck­te sie ihre nack­ten Brüs­te mit dem ge­sun­den Arm und dreh­te sich um­ständ­lich auf den Bauch.
„Net­ter Ver­such, Karen, aber du wirst dich in Zu­kunft noch oft nackt vor mir zei­gen, und es wird dir und mir Freu­de be­rei­ten“, stell­te er fest und setz­te sich, ohne wei­ter auf das Ge­sag­te ein­zu­ge­hen, zu ihr auf das Bett.
„Wie meinst du das?“, hakte Karen nach.
„Das be­spre­chen wir spä­ter. Jetzt küm­me­re ich mich erst mal um deine ver­spann­te Na­cken- und Rü­cken­mus­ku­la­tur.“ Seine war­men Hände be­rühr­ten ihren Rü­cken und Karen durch­lief ein woh­li­ger Schau­er.
Er be­träu­fel­te ihre Rück­sei­te mit dem Mas­sa­ge­öl aus der klei­nen Fla­sche, die er mit­ge­bracht und in der Hand ge­hal­ten hatte. Ein leich­ter Ro­sen­duft ver­teil­te sich im Raum. Mit sanf­ten Be­we­gun­gen ver­teil­te er das Öl. Dann fing er an, ihre Schul­ter und den Na­cken zu mas­sie­ren. Karen seufz­te unter sei­nen Be­rüh­run­gen. Es war eine Wohl­tat, und sie spür­te, wie die An­span­nung aus ihrem Kör­per wich und sie sich immer wei­ter fal­len ließ.
Erics Hände wan­der­ten nach unten zu ihrem Po, bis an den Bund ihres Slips und wie­der hin­auf. Er wie­der­hol­te die Be­rüh­rung mehr­mals, bis er an den Bund ihres Slips griff und ihn nach unten zu ihren Ober­schen­keln zog. Noch bevor Karen re­agie­ren konn­te, mas­sier­te er ihren Po wie selbst­ver­ständ­lich. Karen ver­such­te, sich aus der Be­rüh­rung zu win­den. Eric ver­setz­te ihr einen Klaps auf den Po, nicht zu fest, aber Karen ver­stand die Bot­schaft, dass sie sich nicht be­we­gen soll­te.
„Ent­spann dich und bleib lie­gen“, sagte er und Karen ver­such­te, sich wie­der zu ent­span­nen.
Seine Be­rüh­run­gen fühl­ten sich gut an, und plötz­lich wünsch­te sie, er würde sie auch an ihren Brüs­ten und ihrer Scham be­rüh­ren. Sie hatte oft daran ge­dacht, wie es wohl wäre, wenn Eric sie dort an­fas­sen würde. Der Ge­dan­ke, dass er sie züch­ti­gen und un­ter­wer­fen könn­te, er­reg­te sie dabei zu­sätz­lich. Schnell wisch­te sie den Ge­dan­ken wie­der bei­sei­te. Sie hatte ja, bis auf die Er­fah­rung mit Marc und Ron vor zwei Jah­ren, keine Ah­nung von BDSM und dem, was Eric an­mach­te.
„Ge­fällt es dir?“, un­ter­brach Eric ihre Ge­dan­ken.
„Mhm.“
„Gut.“ Seine Fin­ger glit­ten plötz­lich über den Spalt an ihrem Po wei­ter nach unten zu ihrer Pussy, stri­chen sanft über ihren Ein­gang und Karen zuck­te er­schro­cken zu­sam­men. Damit hatte sie nicht ge­rech­net, und sie woll­te der Be­rüh­rung aus einem Re­flex her­aus aus­wei­chen, indem sie ver­such­te, sich weg­zu­dre­hen. Eric press­te sie je­doch mit der frei­en Hand auf die Ma­trat­ze. „Lie­gen blei­ben! Lass die Be­rüh­rung ein­fach zu.“
Karen sank zö­gernd zu­rück auf die Ma­trat­ze, ent­spann­te sich und fing an, seine in­ti­me Be­rüh­rung zu ge­nie­ßen.
Er drang mit einem Fin­ger immer tie­fer in ihren war­men, feuch­ten Spalt, glitt in einem ste­ti­gen Rhyth­mus hin­ein und wie­der hin­aus, krümm­te den Fin­ger und er­reich­te ihren G-Punkt. Karen konn­te nicht an­ders, als leise zu stöh­nen, so gut fühl­te es sich an. Er kniff leicht in ihre Klit und rieb dar­über, was Karen ein lau­tes Keu­chen ent­lock­te. Sein Fin­ger stieß immer fes­ter zu und Eric press­te einen wei­te­ren in sie hin­ein. In einem schnel­len Rhyth­mus glit­ten seine Fin­ger in sie hin­ein, wie­der her­aus, mas­sier­ten ihre Klit und stie­ßen wie­der fest in sie hin­ein. Karen gab sich ihren Ge­füh­len hin, seufz­te, stöhn­te, bis sie die ers­ten Wel­len eines Or­gas­mus spür­te.
Eric ent­zog ihr die Be­rüh­run­gen und ver­sag­te ihr den er­lö­sen­den Or­gas­mus.
„Nein, hör jetzt nicht auf“, wim­mer­te sie.
„Ich werde dir noch viele Or­gas­men schen­ken, wenn du mich lässt, aber alles zu sei­ner Zeit. Ich muss erst etwas mit dir be­spre­chen.“ Eric stand auf und sah auf Karen hinab. „Geh du­schen und zieh dir was an. Ich er­war­te dich in einer hal­ben Stun­de auf dem Hof, wir ma­chen einen klei­nen Aus­flug.“ Eric stand auf und ging ohne ein wei­te­res Wort.
Ver­dutzt blieb sie zu­rück und ver­spür­te einen klei­nen An­flug von Scham und Wut. Warum ließ sie sich wie eine Ma­rio­net­te ein­fach von ihm fin­gern, und warum fin­ger­te er sie und ließ sie dann ein­fach in die­sem er­reg­ten Zu­stand, ohne es zu be­en­den?
Schließ­lich husch­te sie ins Bad und stand pünkt­lich auf dem Hof.

Eric er­war­te­te sie be­reits und hielt ihr ga­lant die Tür zu sei­nem Pick-up auf. „Steig ein“, sagte er und sie setz­te sich auf die Bei­fah­rer­sei­te.
Sie schnall­te sich ge­ra­de an, als auch Eric in den Wagen stieg. „Wo fah­ren wir hin?“
„Lass dich über­ra­schen“, ant­wor­te­te er, star­te­te den Motor und fuhr los.
Nach zwan­zig­mi­nü­ti­ger Fahrt er­reich­ten sie ein klei­nes Wald­stück. Er fuhr wei­ter in den Wald hin­ein. Am Ende des be­fahr­ba­ren Weges lagen ein klei­ner See und eine Holz­hüt­te, vor der Eric an­hielt.
„Wir sind da.“ Eric stieg aus und öff­ne­te Karen die Tür.
Sie sah sich um. Es war ein wun­der­schö­ner An­blick. Die Sonne schim­mer­te auf dem See, der mit Grä­sern und Blu­men ein­ge­fasst war, und von der Holz­hüt­te führ­te ein Steg auf den See hin­aus.
„Ge­fällt es dir?“
„Ja, es ist wirk­lich schön hier.“
„Komm!“ Er nahm sie bei der Hand und führ­te sie bis zum Ende des Ste­ges. Dort brei­te­te er eine Decke aus und bat sie, sich zu set­zen.
„So viel Ro­man­tik hätte ich dir gar nicht zu­ge­traut“, sagte Karen und sah zu Eric, der auf das Was­ser hin­aus­sah und lach­te.
„Ich ste­cke vol­ler Über­ra­schun­gen. Jetzt er­zähl mir, wie es dir in den Zwi­schen­zeit er­gan­gen ist, seit wir uns zu­letzt ge­se­hen haben. Was hast du ge­macht? Wie lebst du?“
Jetzt schau­te auch Karen auf den See und fing an, zu er­zäh­len. „Ich habe ein klei­nes Haus in Min­nea­po­lis ge­mie­tet und ar­bei­te als Se­kre­tä­rin für eine Kanz­lei. Der Job macht mir sehr viel Spaß und die Kol­le­gen sind alle sehr nett. Ge­le­gent­lich gehen wir ge­mein­sam aus, aber meis­tens bin ich al­lein zu Hause.“
„Gibt es kei­nen Mann in dei­nem Leben? Was ist mit Sex?“ Er sagte das so läs­sig, dass Karen erst dach­te, sie hätte sich ver­hört.
„Ich habe kei­nen Part­ner, wenn es das ist, was du wis­sen möch­test“, wich sie der Frage aus und sah Eric di­rekt in die Augen. „Warum hast du vor­hin ein­fach auf­ge­hört?“
„Weil ich erst klare Ver­hält­nis­se schaf­fen möch­te. Wir beide füh­len uns zu­ein­an­der hin­ge­zo­gen, daran gibt es kei­nen Zwei­fel. Ich habe oft an dich ge­dacht, und ich emp­fin­de mehr für dich als für die an­de­ren Frau­en, die ich vor dir ken­nen­ge­lernt habe. Mit einer Aus­nah­me …“
Karen war klar, dass er damit seine ver­stor­be­ne Frau mei­nen muss­te. Da er aber nicht wei­ter dar­auf ein­ging, schwieg auch sie zu dem Thema.
„Mir geht es mit dir ge­nau­so“, ge­stand sie.
„Ich weiß, und des­halb müs­sen wir dar­über reden. Ich bin do­mi­nant und liebe BDSM. Wenn du mit mir zu­sam­men sein willst, dann geht das nur, wenn du be­reit bist, dich mir hin­zu­ge­ben. In einer Ses­si­on bin ich nicht immer sanft und zärt­lich, ich brin­ge dich an deine Gren­zen, und wenn du mich lässt, werde ich sie er­wei­tern. Wenn wir spie­len, er­war­te ich, dass du tust, was ich dir sage, ohne meine Wün­sche in­fra­ge zu stel­len. Ich möch­te, dass du mir ver­traust und dich bei mir si­cher fühlst, damit du dich voll­kom­men fal­len las­sen kannst. Ich brau­che die­ses Ge­fühl von Macht und deine Hin­ga­be, es macht mich an. Ich will dich bis zur Ek­sta­se er­re­gen, dich schwe­ben las­sen, dich fi­cken und dann wie­der si­cher auf­fan­gen.“
Seine Worte mach­ten sie ner­vös, aber auch neu­gie­rig. „Wirst du mir, wenn wir eine Ses­si­on haben, weh­tun?“ Mit zitt­ri­gen Fin­gern strich sie sich ein Haar aus dem Ge­sicht.
„Wenn du mich lässt und es dir ge­fällt, dann ja.“
Karen schluck­te.
„Aber ich ver­spre­che dir, dass du immer si­cher bei mir bist, dass ich nie­mals etwas ma­chen werde, was du nicht willst, und dass du mit dei­nem Sa­fe­word alles je­der­zeit be­en­den kannst. Wäh­rend der Ses­si­on er­war­te ich ab­so­lu­ten Ge­hor­sam von dir. Du wirst nicht immer mit dem ein­ver­stan­den sein, was ich mit dir mache, weil ich dich aus dei­ner Kom­fort­zo­ne her­aus­ho­len werde. Jede Re­ak­ti­on gegen meine Hand­lun­gen und Be­feh­le wird eine Kon­se­quenz in Form einer Be­stra­fung für dich haben, aber du soll­test wis­sen, dass es einen Un­ter­schied gibt: Wenn ich etwas von dir ver­lan­ge, von dem ich weiß, dass du es von vorn­her­ein nicht er­fül­len kannst, werde ich dich zu unser bei­der Ver­gnü­gen lust­voll be­stra­fen. Eine rich­ti­ge Be­stra­fung er­folgt nur dann, wenn ich mit dei­nem Ver­hal­ten nicht ein­ver­stan­den bin und eine Än­de­rung her­bei­füh­ren will. Das kann pas­sie­ren, wenn du dich einer An­wei­sung kom­plett ent­ziehst, zi­ckig und laut wirst oder mir kei­nen plau­si­blen Grund für dein Ver­hal­ten nen­nen kannst. Es liegt somit auch bei dir, wann eine rich­ti­ge Be­stra­fung nötig ist. Das Wich­tigs­te ist, dass du immer ehr­lich zu mir bist, des­halb muss ich wis­sen, wel­che Er­fah­run­gen du mit BDSM hast und wo du deine Gren­zen ziehst und was für dich ein Tabu dar­stellt.“
„Ich hatte eine Ses­si­on mit Marc und Ron und dann noch mal eine mit Marc al­lei­ne. Das sind meine ein­zi­gen Er­fah­run­gen, aber das weißt du si­cher schon“, sagte Karen schließ­lich und Eric nick­te.
„Ja, die Jungs haben mir davon er­zählt, auch von dei­ner Liebe zu den Nip­pel­klem­men“, er­wi­der­te er grin­send und Karen wurde rot.
„Da­nach hatte ich ei­ni­ge Dates, aber ich war mit kei­nem der Män­ner im Bett. Was mein­test du mit Tabu?“
„Tabus sind die Dinge, zu denen du ab­so­lut nicht be­reit bist, und Gren­zen sind Dinge, zu denen du im Mo­ment noch nicht be­reit bist, bei denen du dir aber even­tu­ell vor­stel­len kannst, sie ir­gend­wann aus­zu­pro­bie­ren. Es gibt nichts Schlim­me­res, als wenn ich dir etwas zu­mu­te, was du ei­gent­lich nicht willst, und du be­nutzt dein Sa­fe­word nicht, weil du meinst, meine Hand­lun­gen er­tra­gen zu müs­sen. Aus die­sem Grund möch­te ich, dass du genau über deine Gren­zen und Tabus nach­denkst. Schreib deine Gren­zen und Tabus auf und wir reden dar­über. Ver­trau­en ist ein wich­ti­ger Be­stand­teil einer BDSM-Be­zie­hung, und ich möch­te, dass du mir voll und ganz ver­traust.“
Karen ver­stand, was Eric ihr damit sagen woll­te. Er würde ihr nie­mals ab­sicht­lich Scha­den zu­fü­gen und nichts ma­chen, zu dem sie nicht be­reit wäre. Sie nick­te zu­stim­mend und gab ihm ihr Wort, eine Liste zu schrei­ben.
„Komm, ich möch­te dir die klei­ne Hütte von innen zei­gen“, sagte er, stand auf und streck­te ihr seine Hand ent­ge­gen.
Karen legte ihre Hand in seine und stand eben­falls auf.
Eric nahm die Decke und ging mit ihr zu­rück zur Hütte. Nach­dem er die Tür auf­ge­schlos­sen hatte, führ­te er sie in das In­ne­re. Schnell schloss er die Tür hin­ter ihnen, press­te Karen gegen die ge­schlos­se­ne Tür und küss­te sie stür­misch.
Karen gab sei­nem Drän­gen nach, öff­ne­te den Mund, und seine Zunge such­te sich den Weg hin­ein. Ihre Zun­gen tanz­ten mit­ein­an­der, und die ge­gen­sei­ti­ge Sehn­sucht spie­gel­te sich in die­sem Kuss wider, bis beide atem­los von­ein­an­der ab­lie­ßen. Eric sah ihr tief in die Augen. Karen konn­te sich nicht er­in­nern, je­mals so ge­küsst wor­den zu sein.
„Wow!“, brach­te sie atem­los her­vor und Eric lach­te leise.
„Das war nur ein klei­ner Vor­ge­schmack auf das, was dich noch er­war­tet.“ Er wa­ckel­te mit den Au­gen­brau­en und Karen lä­chel­te ihn ver­liebt an. Er trat einen Schritt bei­sei­te und gab den Blick auf das In­ne­re der Hütte frei.
Stau­nend sah sie sich um. Von außen wirk­te die Hütte eher un­schein­bar, aber im In­ne­ren war sie wun­der­schön ein­ge­rich­tet. Ein gro­ßes Bett do­mi­nier­te den Raum, links davon stand eine Tür offen und gab den Blick in das Ba­de­zim­mer frei. Eine klei­ne Pan­try­kü­che war eben­falls darin, und di­rekt vor dem Kamin, der in einen Stein­rah­men ge­fasst war, be­fand sich eine ge­müt­li­che Sitz­ecke.
„Wem ge­hört diese Hütte?“, frag­te Karen.
„Sie ge­hört den Jungs und mir. Wir haben sie vor Jah­ren güns­tig ge­kauft und re­no­viert.“
„Sie ist wirk­lich traum­haft“, sagte sie an­er­ken­nend.
„Danke. Setz dich doch“, for­der­te Eric sie auf und zeig­te auf die Sitz­ecke am Kamin.
Karen zog ihre Schu­he aus und mach­te es sich auf dem Sofa be­quem. Er ging zum Kamin und ent­zün­de­te ein Feuer, denn auch wenn es für Sep­tem­ber drau­ßen noch recht warm war, war die Hütte aus­ge­kühlt.
„Ich hole noch etwas aus dem Wagen, denn wir wer­den die Nacht hier ver­brin­gen“, sagte er, ver­ließ die Hütte und kam mit einer gro­ßen Kiste vol­ler Le­cke­rei­en und Ge­trän­ken wie­der zu­rück.
„Möch­test du einen Tee?“ Fra­gend sah er zu Karen rüber.
„Ja, sehr gern.“
Nach­dem er zwei Tas­sen Tee zu­be­rei­tet hatte, stell­te er diese auf einem klei­nen Tisch neben dem Sofa ab, setz­te sich zu Karen und zog sie in seine Arme. Sie schmieg­te sich an ihn, konn­te sich aber nicht rich­tig ent­span­nen, weil sie nicht wuss­te, was er vor­hat­te. Eric war nur schlecht zu durch­schau­en, und dass sie ihn nicht gut kann­te, mach­te es noch schwie­ri­ger.
„Du bist so an­ge­spannt. Was ist los?“
„Ich bin etwas ver­un­si­chert, weil ich dich schwer ein­schät­zen kann und nicht weiß, was du mit mir vor­hast.“
Eric lä­chel­te. „Im Mo­ment möch­te ich ein­fach nur mit dir hier sit­zen, dich in mei­nen Armen hal­ten und ein wenig ver­wöh­nen. Wenn ich eine Ses­si­on möch­te, werde ich dir ein­deu­ti­ge Be­feh­le geben.“
„Okay“, sagte sie mit wenig Über­zeu­gung.
„Mach dir nicht so viele Ge­dan­ken, Karen. Zu dem Spiel ge­hö­ren zwei, wir wer­den uns mit der Zeit bes­ser ken­nen­ler­nen und ver­stän­di­gen. Bis dahin helfe ich dir, indem ich dir An­wei­sun­gen gebe“, sagte er und küss­te sie lie­be­voll auf die Na­sen­spit­ze.
Sie saßen eine Weile eng um­schlun­gen auf dem Sofa, nur ge­le­gent­lich stand Eric auf und legte neues Holz in das Feuer, damit es nicht aus­ging. Der Raum wurde lang­sam warm. Karen ge­noss die­sen in­ti­men Mo­ment, ku­schel­te sich eng an Eric, sog sei­nen Duft in sich ein und war glück­lich.
Er küss­te sie, strei­chel­te an ihrem Hals ent­lang, bis zu dem Aus­schnitt ihres Shirts. Karen strei­chel­te sei­nen Rü­cken und seufz­te woh­lig.
„Ist dir jetzt warm?“, woll­te er wis­sen.
„Ja.“
Ohne ein wei­te­res Wort zog er ihr be­hut­sam das Shirt über den Kopf und fuhr mit sei­nen Fin­gern an den Kon­tu­ren ihres wei­ßen BHs ent­lang.
„Was hast du vor?“, wis­per­te sie.
„Ich brin­ge zu Ende, was ich heute Mor­gen an­ge­fan­gen habe.“
Ein leich­ter Schau­er rie­sel­te über ihren Kör­per.
„Komm!“ Er führ­te Karen hin­über zu dem gro­ßen Bett, öff­ne­te ihren BH und ließ ihn zu Boden fal­len. Mit sei­nen star­ken Hän­den um­fass­te er ihre Brüs­te, kne­te­te sie und strich mit den Fin­gern an ihren Sei­ten ent­lang, bis er beim Bund ihrer Jeans ankam. Ohne den Blick von ihr zu neh­men, öff­ne­te er die Knöp­fe und zog die Hose samt Slip nach unten. Er knie­te sich vor sie und be­deu­te­te ihr, die Füße zu heben, damit sie aus bei­den Sa­chen stei­gen konn­te. Schließ­lich stand sie nackt vor ihm.
„Du bist wun­der­schön, Karen“, sagte er, als er sich wie­der erhob, und er küss­te sie aus­gie­big, bevor er sich eben­falls sei­ner Klei­dung ent­le­dig­te. „Leg dich mit dem Rü­cken auf das Bett“, bat er hei­ser.
Karen legte sich in die Mitte des Bet­tes und be­trach­te­te Erics nack­ten Kör­per. Sie konn­te den Blick nicht von ihm ab­wen­den. Er sah ein­fach fan­tas­tisch aus. Seine Bauch­mus­keln waren vom Trai­ning de­fi­niert, seine Beine waren schlank und mus­ku­lös und sein Schwanz war groß und halb eri­giert.
Eric kam auf das Bett zu, nahm ihren ver­letz­ten Arm be­hut­sam in seine Hand und legte ihn vor­sich­tig an ihrer Seite ab. Karen ver­krampf­te sich für den Bruch­teil einer Se­kun­de, was Eric so­fort be­merk­te.
„Das hier wird keine Ses­si­on, Karen, du bist noch ver­letzt. Schließ deine Augen und ge­nieß ein­fach, was ich mit dir mache.“
Eric küss­te sie auf die emp­find­li­che Stel­le an ihrem Hals, was ihr eine Gän­se­haut über den Kör­per jagte. Er saug­te an ihren Nip­peln, die prall und hart em­por­stan­den. Ab und zu biss er leicht hin­ein, bis sie wim­mer­te. Sein Mund wan­der­te wei­ter hinab und seine Zunge schlän­gel­te über ihren Bauch hin­un­ter zu ihrem Ve­nus­hü­gel und wei­ter bis zu ihrem Spalt. Er leck­te hin­durch und saug­te an ihrer ge­schwol­le­nen Perle, bis Karen woh­lig seufz­te. Mi­nu­ten­lang um­kreis­te, leck­te und saug­te er daran, biss leicht in ihre Scham­lip­pen, zupf­te diese mit sei­nen Zäh­nen und wid­me­te sich wie­der ihrer Klit. Karen wim­mer­te und fass­te mit ihrer Hand in sein Haar.
„Hör jetzt bitte nicht auf“, keuch­te sie.
Eric blick­te kurz auf und lä­chel­te, bevor er sei­nen Kopf wie­der senk­te. Seine Zunge leck­te er­neut durch ihren Spalt und er ließ sie in einem ste­ti­gen Rhyth­mus in sie glei­ten. Er kam wie­der hoch, legte sei­nen Mund auf ihre ge­öff­ne­ten Lip­pen und seine Zunge spiel­te mit ihrer. Er mas­sier­te ihre Brüs­te, kne­te­te sie und zwir­bel­te ihre Nip­pel, wäh­rend er sie küss­te, und Karen bog den Rü­cken durch, um ihm ent­ge­gen­zu­kom­men. Seine Hand wan­der­te wie­der an ihrem Bauch ent­lang, hin­un­ter zu ihrer Pussy, und zwei Fin­ger sei­ner Hand dran­gen tief in sie ein.
Karen stöhn­te und press­te ihr Be­cken sei­ner Hand ent­ge­gen. Eric ver­lang­sam­te dar­auf­hin sein Fin­ger­spiel, was sie frus­triert keu­chen ließ.
„Nicht so schnell!“ Seine Stim­me klang rau und hei­ser. Er gab ihr einen Mo­ment, bis sie ru­hi­ger wurde, nur um sie er­neut zu rei­zen bis kurz vor ihren Hö­he­punkt. Seine Fin­ger mas­sier­ten die in­ne­ren Wände ihrer nas­sen Pussy, tra­fen ihren G-Punkt, stie­ßen immer fes­ter in sie hin­ein, bis sie laut auf­stöhn­te. Karen war so er­regt, dass sie keuch­te und bet­tel­te, er möge nicht auf­hö­ren. Aber er lach­te nur, ver­lang­sam­te seine Be­we­gun­gen wie­der und zog seine Fin­ger lang­sam aus ihr zu­rück.
„So gie­rig?“, frag­te er, denn Karen re­agier­te auf all seine Be­rüh­run­gen mit Lust und Lei­den­schaft. Wie oft hatte er sich vor­ge­stellt, dass sie genau so vor ihm lie­gen und sich ihm hin­ge­ben würde!
„Bitte, Eric, bitte“, fleh­te sie keu­chend.
Er biss dar­auf­hin leicht in ihren rech­ten Nip­pel und sie bäum­te sich stöh­nend auf.
„Bitte was?“, frag­te er und seine Hand mas­sier­te ne­ben­bei ihre Scham­lip­pen.
„Ich brau­che, ich will, oh bitte, Eric, fick mich.“
Er lach­te leise, ließ einen Fin­ger er­neut in sie glei­ten und stieß ihn fest und schnell in ihre wei­che Pussy.
Karen keuch­te, als er einen zwei­ten Fin­ger dazu nahm, sie dehn­te und so den Druck in ihr er­höh­te. Karen schloss ihre Augen und gab sich voll und ganz sei­nem Fin­ger­spiel hin. Sie spür­te, wie ein leich­ter Schweiß­film ihre Haut be­deck­te, und gleich­zei­tig frös­tel­te sie. Sie war so nah an einem Or­gas­mus, ihr gan­zer Kör­per sehn­te sich nach Er­lö­sung, und es fehl­te nur ein klei­ner Funke, um sie zu er­lö­sen. In die­sem Mo­ment ließ Eric von ihr ab, zog seine Fin­ger aus ihrem wei­chen Spalt und erhob sich. Karen schlug mit der fla­chen Hand frus­triert auf das Bett.
„Keine Sorge, ich werde dich noch fi­cken“, ver­sprach er und griff zum Nacht­tisch, der an der Seite des Bet­tes stand, um ein Kon­dom aus der Nacht­tisch­schub­la­de her­aus­zu­neh­men. Schnell riss er die Ver­pa­ckung auf und roll­te es über sei­nen har­ten Schwanz. „Setz dich auf mich, Prin­zes­sin“, sagte er mit rauer Stim­me und legte sich neben ihr auf den Rü­cken.
Karen öff­ne­te die Augen, rich­te­te sich auf und stieg etwas un­si­cher über ihn und spreiz­te die Beine. Als seine Ei­chel ihren Ein­gang be­rühr­te, stöhn­te er auf und sie ließ sich lang­sam auf sei­nen Schwanz hin­ab­sin­ken. Er dehn­te sie, und Karen wim­mer­te, weil das Ge­fühl fast zu in­ten­siv war.
„Du fühlst dich so ver­dammt gut an“, stöhn­te er.
Karen fing an, sich zu be­we­gen, und Eric strich mit sei­nem Dau­men über ihre Kli­to­ris, was sie stöh­nen und keu­chen ließ. Ihre Be­we­gun­gen wur­den dar­auf­hin schnel­ler.
„Ruhig. Lang­sam, Karen, ich will jede Se­kun­de mit dir aus­kos­ten“, sagte er mit er­stick­ter Stim­me.