Sklavinnenschiff

Erschienen: 10/2012

Genre: Historical Romance
Zusätzlich: Dominanz & Unterwerfung

Location: England, Australien

Seitenanzahl: 180 (Übergröße)


Erhältlich als:
paperback & ebook

ISBN:
Print: 978-3-86495-028-5
ebook: 978-3-86495-029-2

Preis:
Print: 14,90 €[D]
ebook: 6,99 €[D]

Erhältlich bei u.a.:

und allen gängigen Onlinehändlern und im Buchhandel

Sklavinnenschiff


Inhaltsangabe

Nach einer groben Beleidigung entführt der spanisch-englische Alexander Montague die Hure Catherine „Cat“ Neville auf sein Schiff, das mit einer Ladung weiblicher Strafgefangenen gen Australien in See sticht.
Während der monatelangen Überfahrt soll Cat durch Alexander zur devoten Sexsklavin erzogen werden. Die variantenreichen Sexspiele aus Dominanz und Unterwerfung zwischen Cat und Alex sowie wechselnden Spielgefährten schenken den Beteiligten erotische Höhenflüge.
Doch dann tauchen ein alter Feind und Cats lange verschollener Vater auf ...

Über die Autorin

Lily Monroe lebt glücklich verheiratet irgendwo in Bayern. Sie flucht beim Autofahren wie eine Teufelin, radelt wie eine Irre und singt „angeblich“ wie ein Engel. Außerdem sammelt sie Hüte, Mützen und Lippenstifte.

...

Weitere Bücher der Autorin

Leseprobe

Cat kam die Treppe herunter. Madame Lavinia, die aus ihrem Arbeitszimmer kam, sah irritiert auf.
„Ist wieder Donnerstag Nachmittag?“, fragte sie stirnrunzelnd.
„Ja.“ Cat strahlte. „Mein freier Tag.“
Lavinia zog eine gequält wirkende Grimasse.
„Viel Spaß!“ Sie widmete sich ihren Papieren und winkte Cat im Vorbeigehen zu.
Draußen wandte sich Cat Richtung Covent Garden. Beschwingt lief sie die engen und dunklen Gassen entlang. In all den Jahren, die sie durch die schmalen Straßen streifte, hatte sie sich immer sicher fühlen können. Obwohl nichts anders war als sonst, lag heute etwas in der Luft, das Cat nicht näher benennen konnte. Die...

...Atmosphäre schien aufgeladen, wie kurz vor einem Gewitter. Sie steckte einen kleinen Beutel Münzen in ihren Ausschnitt. Als sie sich umsah, weil sie Schritte zu hören glaubte, lief sie unversehens in einen Männerkörper. Cat fuhr erschrocken zurück und starrte auf die breite Brust eines Unbekannten. Sein Hemd stand am Kragen offen, sodass Cat die bronzene Haut und eine schwarze Tätowierung erkennen konnte. Der Salzgeruch, den der Mann verströmte, wies ihn als Seemann oder Hafenarbeiter aus. Sie sah hoch und blickte in ein fremdländisches Gesicht. Die Züge waren stolz, mit hohen Wangenknochen und goldgetönter Haut. Unter glattem, blauschwarzem Haar blickten dunkle Augen auf sie hinab.
Cat schluckte und nickte bedächtig.
„Verzeihung.“
„Cat aus Aphrodites Grotte?“, erkundigte sich der Mann mit fremdartigem Akzent.
Sie hatte kaum Zeit, zu bejahen, als man ihr ein Sack über den Kopf stülpte. Im gleichen Moment fesselte jemand ihre Arme. Sie wehrte sich erbittert und wild. Sie schrie, und eine Hand legte sich auf ihren Mund. Sie biss zu, so heftig, dass der Mann trotz des Sackes zwischen ihren Zähnen und seinen Fingern fluchte. Ein Zweiter sprach, worauf der Erste antwortete: „Das Biest hat mich gebissen!“
Sie stand nach wie vor auf ihren eigenen Füßen und trat um sich. Ein weiterer Fluch erklang, als die Tritte auf Widerstand trafen. Sie platzierte in diese Richtung einen festen Kick, der in ihrem Fuß mit eisigem Schmerz explodierte. Unter dem dicken Stoff fiel ihr das Atmen schwer. Leichter Schwindel erfasste sie. Sie wehrte sich unvermindert rabiat.
„Halt sie fest“, befahl eine Stimme.
„Sie tritt!“, entgegnete der andere.
„Natürlich tut sie das!“
Der dritte Mann, der, den Cat gesehen hatte, sprach: „Packt das Weib, und tragt sie zum Karren.“
In ihren Ohren rauschte es, das Schwindelgefühl verstärkte sich. Cat taumelte. Starke Arme packten ihre Beine und hoben sie hoch, während ein anderer Mann sie auf Brusthöhe ergriff.
Sie war nicht bewusstlos, doch die Hitze unter dem Sack und der Luftmangel machten sie benommen. Die Männer hievten sie auf einen Karren. Sie lag auf dem harten Boden des Gefährtes. Die Kutsche rollte über holprige Straßen. Der Weg war lang und führte durch unterschiedlichste Gegenden. Cat sah nichts, doch ihre Nase und ihre Ohren funktionierten einwandfrei. Gelegentlich fühlte sie einen leichten Tritt in die Seite, als ob einer der Männer überprüfen wollte, dass sie noch lebte.
„Lass das!“, knurrte der mit dem fremdländischen Akzent, als Cat wieder gestoßen wurde. Durch den Stoff drang Möwengeschrei. Cats Herz raste. Wohin brachte man sie? Sie hatte davon gehört, dass man Frauen, die der Prostitution anklagt wurden, in die Wildnis verschiffte. In eine der britischen Kolonien. Ein unwirklicher Ort, voller Sand, Hitze und giftigem Getier. Nicht zu vergessen kleinwüchsiger Wilder, die schwarz wie der Teufel waren und ebenso barbarische Bräuche und Rituale pflegten. Cat stöhnte. Trotz ihrer andauernden Schwäche versuchte sie, sich aufzurichten. Der Gedanke an Flucht verlieh ihr die nötigen Kräfte. Natürlich entdeckten die Entführer ihre Bemühungen sofort. Einer von ihnen zog sie an sich. An seine muskulöse Brust gedrückt, erwies sich jeder Widerstand als zwecklos.
„Jeder Befreiungsversuch ist sinnlos“, drang die Stimme des Mannes mit dem Akzent an Cats Ohren.
Sie begann zu schreien. Der Mann lachte nur und presste ihr die Hand auf den Mund. Der Karren hielt an, und wieder trug man Cat davon. Ohne eine Chance, sich zu wehren oder um Hilfe rufen zu können, schleppte man sie einen Hang oder eine Schräge empor. Sie vernahm Plätschern, Rufe über sich, Möwengeschrei und ein leichtes Wiegen des Bodens. Verzweifelt zappelte Cat. Sie ahnte, dass sie verloren war, gelänge ihr nicht so schnell wie möglich die Flucht. Ihre Entführer entpuppten sich als unerbittlich. Sie schafften sie mühelos davon.
„Ist sie das, Matthew?“ Eine neue Stimme erklang. „Nehmt ihr den Sack ab und verbindet ihr die Augen. Sie muss unter dem Stoff kurz vor dem Ersticken sein.“
„Sie schreit“, erklärte Matthew, der Mann mit dem Akzent.
„Dann verpasst ihr einen Knebel und sperrt sie unten ein.“
Man trug Cat unter Deck. In der Kajüte angekommen, stellten die Spießgesellen sie auf ihre Beine und rissen ihr den Sack vom Kopf. Gehetzt blickte sie sich um und sog gleichzeitig Luft ein. Ihre Lungen füllten sich mit Sauerstoff, der zugleich ihren Geist belebte. Sie befand sich in einem Kabuff mit einer Schlafpritsche, einer Seemannskiste am Fußende und einem winzigen Bullauge, durch das graues Tageslicht fiel. Jemand band ihr von hinten ein schwarzes Tuch um die Augen. Sie protestierte und bewegte ihren Kopf wild, bis einer der Männer sie festhielt. Ein Knebel wurde zwischen ihre Lippen geschoben. Jemand zwickte in ihren Nippel.
„So mag ich meine Weiber am liebsten“, erklärte einer der Handlanger.
„Finger weg!“ Matthews Stimme klang drohend, der Helfershelfer brummte unwillig.
Mehrere Personen verließen den Raum. Ein Mann blieb zurück. An den Bewegungen versuchte Cat auszumachen, wer es sein mochte. Der Unbekannte kam näher. Salzgeruch wehte Cat entgegen, und sie erkannte Matthew.
„Eine Hure also“, murmelte er. Seine Hand legte sich auf ihre Brust. Durch den Stoff rieb er ihre Brustspitze.
Cat zitterte.
„Hast du Angst?“
Sie nickte.
„Dazu hast du allen Grund.“ Matthew klang kühl. Seine Hand glitt über ihren Bauch hinunter. Angespannt wartete Cat, was nun passieren würde. Nie hatte sie sich so ausgeliefert und hilflos gefühlt. Egal, was die Freier in der Vergangenheit mit ihr anstellten, sie hatte stets die Oberhand besessen. Gefesselt und geknebelt musste sie geschehen lassen, was Matthew mit ihr vorhaben mochte. Er zerrte an ihren Röcken. Sie hörte das Reißen des Stoffes und wie das Unterteil des Kleides zu Boden fiel.
„Besser“, murmelte Matthew. Er entfernte sich einige Schritte, und Cat nutzte die Gelegenheit, um aus den Stoffbahnen zu ihren Füßen zu klettern. Im nächsten Moment war Matthew bei ihr.
„Halt still!“, befahl er.
Cat fühlte eine metallene Spitze an ihrem Bauch, dann wurde ihr Oberteil zerschnitten, und er zerrte die Fetzen von ihrem Körper. Cat wich zurück. Sie stieß gegen die Pritsche und taumelte. Matthew bekam sie zu fassen und drückte sie an sich. Sie spürte seine Erregung. Er beugte sich über ihr Ohr.
„Du solltest lernen, dich zu fügen. Umso einfacher wird es für dich werden.“ Er drängte sie auf die Matratze und lachte. „Andererseits wird es deinem Herrn und Meister mehr Vergnügen bereiten, wenn er dich zähmen darf.“
Cats Herz schlug unkontrolliert in ihrer Brust. Angst schnürte ihre Kehle zu. Er schien sich an ihrer Furcht zu weiden, denn er lachte erneut.
„Nun denn, schöne Hure, bald lernst du deinen Meister kennen. Er wird nicht so sanft sein wie ich.“
Krachend flog die Tür hinter ihm zu. Cat verharrte eine Weile bewegungslos, lauschte, ob sich jemand in der Nähe aufhielt. Als alles ruhig blieb, kämpfte sie gegen ihre Fesseln. Sie beachtete weder den Schmerz, als die Seile in ihre Haut schnitten, noch das Reißen in ihren Gliedern, als sie sich verrenkte. Alles mutete sinnlos an. Je länger sie dagegen ankämpfte, umso wütender wurde sie. Fluchend zerrte sie an ihren Bändern, wand sich und erntete für ihre erbitterten Versuche nur ein höhnisches Männerlachen. Sie erstarrte. Wann war dieser neue Kerl hereingekommen? Wo befand sich der unsichtbare Zuschauer? Und wie lange weidete er sich bereits an ihren Befreiungsversuchen? Der Knebel ermöglichte ihr nur ein kaum verständliches Nuscheln.
„Wer ist da?“
Sie versuchte, sich aufzurichten. Es kostete sie unsagbare Mühe, sich zu setzen. Kräftige Männerhände hielten sie zurück.
„Bleib, du wirst dich verletzen.“ Seine Stimme erinnerte sie entfernt an jemanden.
„Wer seid Ihr?“
Ihr Herz klopfte wild und hektisch in ihrer Brust. Die Hände an ihren Oberarmen waren stark, rau, aber nicht grob. Ohne es zu wollen, überzog eine Gänsehaut ihren Körper, die nicht von Angst oder Kälte herrührte. Der gesichtslose Mann beugte sich über sie. Sie fühlte durch den Stoff auf ihrem Kopf seinen heißen Atem an ihrem Ohr.
„Deine unverschämte Art hat dich in diese Lage gebracht. Ich werde dir beibringen, dich zu benehmen.“
Zu dem beschämenden Gefühl der Erregung gesellte sich wieder Angst. Sie schluckte.
„Was wollt Ihr von mir?“ Ihre Stimme kratzte in der Kehle.
Der Mann lachte. Er schubste sie zurück auf die Matratze. Im nächsten Moment wurde ihr Bein gepackt. Es waren seine Hände. Etwas Weiches und Glattes schlang sich um ihren Knöchel. Das Material umschloss ihr Bein fest, und im Nu band er ihr Bein irgendwo fest. Während sie mit Zerren und Dagegenstemmen versuchte, sich zu befreien, wurde ihr zweites Bein ebenso gefesselt. Jetzt lag sie flach auf dem Rücken, nackt und mit gespreizten Beinen, die beste Aussicht auf ihre Möse gaben.
„Welch köstlicher Anblick!“, spottete der Unbekannte.
Cat hielt den Atem an. Sie kannte die Männer. Bei einer Frau wie ihr glaubten sie, alle Freiheiten zu haben. Und wenn sie entkleidet und hilflos dalag, endete die Selbstbeherrschung der meisten Kerle. Sie schloss die Augen und wappnete sich gegen sein Eindringen. Gegen wildes Rammeln und Stoßen zwischen ihre intimen Lippen. Den Schmerz, der dies begleiten würde, weil sie nicht bereit war, den Schwanz willkommen zu heißen. Der Mann schien ihre Furcht zu genießen. Näherte sich erst nach qualvollen Minuten, und das auch noch ohne Hast. Cats Angst steigerte sich. Er würde sie langsam schänden. Den Schmerz hinauszögern. Ein Schluchzen entrang sich ihrer Kehle. Wenn sie nur sein Gesicht sehen könnte! Ihr Überleben hing vielleicht von ihrem schauspielerischen Talent ab. Davon, ob er eine schreiende, weinende Frau wollte oder eine wilde Kämpferin.
Sie fühlte, wie seine Finger über ihren Venushügel glitten. Sacht, beinahe zärtlich. Seine raue Hand legte sich auf ihre Möse. Drückte dagegen und rieb sie, bis ihre Anspannung nachließ. Sie verstand nicht, was er vorhatte, doch rohe Vergewaltigung gehörte ganz offensichtlich nicht zu seinen Plänen. Er nahm seine Hand fort, dabei atmete er geräuschvoll ein.
„So einfach werde ich es dir nicht machen“, erklärte er.
Cat hörte, wie er den Raum verließ. Die Tür schloss sich, und ein Schlüssel wurde herumgedreht. Cat war allein. Ihre Gedanken rasten. Einfach? Was hatte er damit gemeint? Die Angst lag wie ein unangenehmer Geschmack auf ihrer Zunge. Hätte er sie jetzt brutal vergewaltigt, hätte sie ihn hassen können. Sie wusste nicht, was ihr unbekannter Entführer mit ihr vorhaben mochte. Egal, was es war, es würde ihr nicht gefallen. Ganz bestimmt nicht.
Eine Vorahnung drängte sich in Cats Bewusstsein. Ihr Leben würde nie mehr sein, wie es vorher gewesen war.

Alex stand an der Reling und starrte auf den Hafen. Melancholie stieg in ihm auf. Wie jedes Mal, wenn er nach wenigen Wochen an Land wieder auf die See hinausfuhr. Er liebte das Meer. Seine Weite, seine Unberechenbarkeit, die allein vom Geschick und Glück eines Mannes bezwungen, aber niemals besiegt wurde. Er liebte den Geruch von Salz und Sonne und Wasser, die Prise Exotik, die die karibischen Gewässer mit sich brachten. Es belebte ihn, durch Meerengen, vorbei an Klippen und durch Stürme zu segeln.
Und doch, das Leben an Land verlor nie seinen Reiz. Nach Wochen, Monaten auf hoher See, gab es für ihn nichts Schöneres, als durch die Gassen der jeweiligen Hafenstädte zu flanieren, die Landschaft zu erkunden. Den Duft von Gras und Wald einzusaugen. Speisen zu genießen, die frisch waren. Und Frauen. Er liebte die Frauen. Sein Appetit war schwer zu stillen, wenn er längere Zeit auf See verbracht hatte. Der Gedanke an Frauen rief ihm die eine in Erinnerung, die unter Deck auf ihn wartete. Die Einzige, die es je gewagt hatte, ihn zu demütigen. Cat war schön wie der junge Morgen, dabei stolz und hochmütig wie eine Prinzessin. Er würde es auskosten, ihr zu zeigen, wer der Herr war. Sie zu erziehen, zu zähmen und sexuell zu unterwerfen, würde ihm die Monate der Überfahrt versüßen. Sein Schwanz drängte sich hart und heiß gegen seine Hose und erinnerte ihn daran, dass er bald hinuntergehen sollte. Zeit, seiner schönen Sklavin einen weiteren Besuch abzustatten.

Alex schloss die Tür hinter sich und sah auf die unbekleidete Cat. Ihr nackter Körper glänzte schweißnass. Sie hatte es geschafft, die Augenbinde zum Rutschen zu bringen, sodass sie quer hing. Ihre Handgelenke waren gerötet und wund, durch die vergeblichen Versuche, sich zu befreien. Die Fußfesseln hinterließen keine derartigen Wundmale, entweder verhinderte der zarte Stoff dies, oder sie hatte sich bei ihren Befreiungsversuchen auf ihre Hände beschränkt.
Kämpferisch reckte sie ihr Kinn. Alex war sich sicher, dass es eine leidenschaftliche Angelegenheit werden würde, sie zur devoten Sklavin zu erziehen. Sein Schwanz wurde bei dem Gedanken härter als jemals zuvor.
„Wer ist da?“ Cats Stimme zitterte kaum merklich. Offensichtlich war ihre stoische Fassade nur gespielt.
„Seid Ihr es, Matthew?“ Den Namen seines Freundes aus ihrem Mund zu vernehmen, weckte Eifersucht in ihm. Er sollte es sein, dessen Name als Erstes über ihre Lippen kam. Er trat an das Bett.
„Matthew?“
Widersinnige Wut stieg in ihm hoch. Sein Blick glitt erneut über ihren Körper, heftete sich auf ihre Möse, die prall und reif vor ihm lag. Er ging auf die Knie, senkte sein Gesicht über ihre Schamlippen, inhalierte ihren süßen, betörenden Duft. Alex fühlte ihre Anspannung. Seine Zunge schnellte hervor, leckte über ihre Spalte, kostete ihren moschusähnlichen Geschmack. Cat verkrampfte sich und kämpfte gegen die Fesseln. Sie wollte nicht zulassen, was er tat. Hätte sie gekonnt, sie wäre geflohen. Alex leckte unbeirrt weiter. Cats Schenkel zuckten. Ihre Grotte wurde feucht. Alex nahm seinen Finger zur Hilfe, penetrierte sie und leckte über ihren Kitzler. Cat gab ein ersticktes Geräusch von sich, das verdächtig nach einem wollüstigen Knurren klang. Alex’ Schwanz tobte, zu gerne hätte er sich in ihr versenkt, sie gefickt, bis er nicht mehr konnte. Einzig der Gedanke, wie sehr es seinen Genuss steigerte, wenn sie wusste, wer sie fickte, hielt ihn zurück.
Er ließ seine Zunge über ihre Spalte tanzen, glitt in ihre Möse und saugte an ihren Schamlippen, ehe er seine Finger in sie stieß. Cat war so feucht, dass ihre Lust nicht mehr zu übersehen war. Er spürte, wie sich ihre Muskeln zusammenzogen, wusste, dass er sie an den Rand eines Orgasmus gebracht hatte. Mit diabolischer Befriedigung entzog er ihr den Finger und entfernte sich vom Bett. Unter Cat hatte sich ein Lustfleck auf dem Laken ausgebreitet. Triumphierend wandte er sich ab. Mit Cats lustvollem Keuchen im Ohr verließ er die Kajüte.

Die Tür fiel leise ins Schloss. Cats Körper brannte vor Begehren. Zorn erfüllte sie, und Scham. Zorn, weil ihr Peiniger nicht beendete, was er begonnen hatte. Scham, weil sie es so sehr genossen hatte. Sie zerrte an ihren Fesseln und fluchte herzhaft. Sie verstand sich nicht. Immer hatte sie sich beherrscht. Die Führung im Bett und in ihrem Leben übernommen. Selbst wenn sie ein Freier dominierte, war es nur ein Geschäft. Sie verkaufte in diesem Moment ihre scheinbare Unterwerfung. Entführt und an dieses Bett gefesselt, schien sie ihren Kidnappern hilflos ausgeliefert. Sie wusste nicht, was die Männer von ihr wollten und erkannte beschämt, dass sie diese Situation erregte.

Alex schickte den Maat davon, beugte sich über seine Seekarten und starrte finster vor sich hin, ohne etwas zu sehen. Er trat gegen den Tisch und wandte sich ab. Wie sollte er sich auf seine Arbeit konzentrieren, wenn keine zehn Meter von ihm entfernt Cat nackt und willig im Bett lag. Ein weiteres Dilemma war, dass es ihn nicht nach simplem Ficken verlangte. Er wollte sich Zeit nehmen, sie zu seiner devoten Gespielin umerziehen. Ehe er sie mit den anderen Frauen von Bord schickte, sollte sie die perfekte Lustsklavin sein. Er zweifelte nicht daran, dass eine Frau wie sie in der australischen Kolonie ein Auskommen finden würde.
Ein Klopfen riss ihn aus seinen Gedanken. Matthew trat ein, gefolgt von einer kleinen, vollbusigen Brünetten. Interessiert musterte Alex die hübsche Frau.
„Kapitän, das ist Myra.“
Alex umkreiste die Frau. Sie besaß ein rundes Hinterteil und beobachtete ihn fasziniert.
„Du weißt, was wir von dir erwarten?“
Myra nickte. Alex kam vor ihr zum Stehen.
„Zieh dich aus.“
Gehorsam ließ die Frau ihr Kleid über die Schultern rutschen. Darunter war sie nackt. Alex berührte ihre Brust, und sie reckte sich ihm willig entgegen, woraufhin sich Alex über sie beugte und sie küsste. Sie war weich und warm. Er zog sie an sich, und ihre Hand legte sich auf seinen Schwanz. Sie rieb darüber und öffnete seine Hose, ohne den Kuss zu unterbrechen. Alex war zu gierig, zu erregt, um sich mit langem Vorgeplänkel abzugeben. Er drehte sie herum, zwang sie quer über den Schreibtisch und ließ seinen Schwanz über ihre Spalte gleiten. Sie zeigte ihre Bereitschaft durch wollüstige Seufzer.